KRISTINA INHOF „Ich habe vor laufenden Kameras die Beherrschung verloren“

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DISTRICT15 traf die sympathische PULS4 Championsleague und W24 Moderatorin Kristina Inhof zum Interview und Shootingin der Mödlinger Fußgängerzone. Warum ein Mödlinger schuld daran ist, dass sie vor laufender Kamera die Beherrschung verloren hat und wo sie am liebsten ihren Kaffee in der Fußgängerzone trink, hat sie uns verraten.

DISTRICT15: Hallo Kristina! Du bist erfolgreiche Moderatorin, unter anderem bei der PULS4 Champions League. Wie kam es dazu?

Kristina Inhof: Ich war im Sommer 2011 schon einmal bei PULS 4 zum Casting, hab aber eine Absage bekommen. 2012 hat mir dann ein Bekannter von dem Casting für die Champions League erzählt, zufälligerweise hab ich auch genau dann mein Sport-Studium beendet, ging zum Casting und konnte punkten.

Viele österreichische Moderatorinen starten auch in Deutschland durch. Mirjam Weichselbraun, Arabella Kiesbauer oder Doris Golpashin. Wann wechselst du ins deutsche Fernsehen?

Es war schon immer mein großer Traum, eine Show im deutschen Fernsehen zu moderieren. Doch der Weg dorthin ist hart und man muss viel Geduld, Disziplin und Ausdauer mitbringen. Und natürlich gehört auch die entsprechende Portion Glück dazu. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Ich glaub zwar ans Schicksal und definitiv daran, dass man alles schaffen kann, wenn man es will. Doch wenn ich könnte wie ich wollte, wäre ich schon längst drüben bei den Nachbarn 😉

Du moderierst einen „Männer-Sport“. Wie geht’s dir da als junge Frau?

Als Männer-Sport würde ich Fußball jetzt nicht unbedingt bezeichnen. Es gibt genug Frauen, die in diesem Bereich arbeiten oder den Sport sogar ausüben. Nur ist ihr Anteil eben noch nicht so groß. Und klar schaut man da vielleicht 2 Mal hin, wenn auf einmal eine Blondine als Reporterin am Spielfeldrand steht oder im Fernsehstudio auftaucht. Aber da ich die Rolle der Männer nicht kenne, kann ich nur über meine sprechen und sagen: Ich komme gut klar.

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Du moderierst neben zwei Männern auf PULS4. Und wie geht’s dir mit den deinen Kollegen den „alten Hasen“ Christian Nehiba und Frenkie Schinkels?

Beide sind ganz tolle Menschen. Christian Nehiba, mein Chef, ist streng aber herzlich. Bei ihm muss man zwar Leistung bringen, aber er ist auch für einen persönlich da, wenn man ein Anliegen hat. Und Frenkie ist ein Kumpel-Typ. Ich mag ihn sehr und kann mit ihm richtig gut zusammen arbeiten.

Der im Bezirk Mödling wohnhafte Alex Kristan besucht euch auch immer wieder in unterschiedlichen Rollen im Studio. Einmal miemt er Frank Stronach, einmal Toni Polster oder Heinz Prüller,… Welche Rolle bringt dich am meisten zum Lachen?

Frank Stronach ist für mich definitiv seine Nummer 1. Da ich ja auch bei W24 – dem Wiener Stadtfernsehsender – arbeite, hab ich ihn mal zu mir in die Sendung „Best of“ eingeladen, wo er Frank Stronach gemimt hat. Es ist mir zum allerersten Mal passiert, dass ich vor laufenden Kameras die Beherrschung verloren hab und Tränen gelacht hab.

Fahrt ihr manchmal gemeinsam ins Studio?

Nein, da unsere Arbeitseinsätze zu unterschiedlichen Zeiten beginnen. Ich komme an einem Champions League Tag meist schon zu Mittag in den Sender, zwecks Vorbereitungen. Alex kommt dann erst gegen 18 Uhr. Was wir aber gemeinsam tun ist das „Nachhause fahren“ über die Tangente. Manchmal ist da auch ein kleines Rennen drin 😉 Aber natürlich alles im Rahmen.

Du bist eigentlich studierte Sportwissenschafterin und allgemein ein sportlicher Typ. Wie hältst du dich fit?

Ich geh gerne ins Fitnessstudio. Im Laufe der Jahre hab ich festgestellt, dass ich eher der Kraft- anstatt der Ausdauertyp bin. Laufen ist zwar hin und wieder toll, allerdings macht mir Kraft- und allgemeines Fitnesstraining mehr Spaß. Gibt auch gute Muckis!

Gibt’s eine Lieblingslaufstrecke?

Wenn ich mal loslaufe, dann meist um den Brunner Golfplatz.

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Du lebst seit Geburt an in Mödling. Was gefällt dir besonders daran?

Mödling ist einfach meine Heimat. Es bietet alles was man braucht. Es ist heimelig, nah zur Natur, nah an der Großstadt Wien, hat tolle Einkaufsmöglichkeiten vor der Haustüre, eine prachtvolle Fußgängerzone, den coolsten Fasching, und meine Familie wohnt hier. Hier bleib ich J

Heurigen lieber in Perchtoldsdorf oder in Gumpoldskirchen?

Weder noch. Ich mag die Heurigen in Guntramsdorf am liebsten.

Dein liebstes Sommer-Sonnenplatzerl im Bezirk Mödling?

Die Mödlinger Fußgängerzone ist toll. Im Posthof Café sitzen, frühstücken in der Vormittagssonne und die Leute beobachten oder ein gutes Gespräch führen. Das hat Qualität.

Was werden die Projekte der nächsten Zeit sein? Was hast du vor?

Zwar weiß man in meinem Job nie, ob man in 6 Monaten noch genau das macht, was man jetzt gerade macht – aber ich versuch’s mal so. Ich moderiere wie seit bisher 2 Jahren „Guten Abend Wien“ live auf W24, packe alle 2 Wochen eine große Champions League Sendung auf PULS 4 dazwischen und führen an manchen Abenden im Monat durch eine Gala oder Firmenveranstaltung. Ach ja, und dann war da noch der Traum mit Deutschland.

Willst du zum Schluss noch jemanden grüßen?

Alle die mich kennen und mögen. Und die, die mich noch nicht kennen oder nicht mögen. Immerhin habt ihr mein Interview bis zum Ende gelesen. Das heißt schon mal was 🙂

[UPDATED: Hier geht es weiter zu unserem zweites Interview mit Kristina Inhof.]

 

 

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Author: Sebastian

Sebastian Rupp arbeitet selbständig als Online Marketing Berater. Er unterstützt KMUs und EinzelunternehmerInnen Produkte effektiv online zu positionieren. P Snapchat: sebastian_rupp | Twitter | Facebook | Instagram

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