„Ich liebe mein vielfältiges Leben…“

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Wir trafen die Mödlingerin Christine Reiler, ehemalige Miss Austria, Model, Ärztin und seit kurzem auch Mutter zum Interview in ihrem Lieblingskaffee „Bruder & Schwester“ in Mödling.

 

D: Liebe Christine! Du hast schon viel Unterschiedliches in deinem Leben gemacht. Die meisten unserer Leser werden dich wahrscheinlich als Miss Austria, Model und Werbestar kennen. Du hast aber auch Theater gespielt, bist Ärztin – um genau zu sein fertige Allgemeinmedizinerin und in Ausbildung zur Dermatologin und seit kurzem auch Mutter! Welche Rolle war oder ist dir die Liebste?

 

R: Das Schöne ist, dass ich all diese Rollen in meinem Leben kombinieren darf und kann. Das sehe ich als Geschenk, denn so ist mir nie langweilig 🙂 Ich genieße und liebe mein vielfältiges Leben und finde, dass sich alle Jobs, Aufgaben und Rollen gut ergänzen.

 

D: Du bist seit kurzem als Fernseh-Ärztin im ORF zu sehen. Bei „Guten Morgen Österreich“ um genau zu sein? Was kann man da von dir erwarten? Was machst du da?

 

R: Meine Gesundheitsrubrik nennt sich “ Gesund und munter“ mit Dr. Christine Reiler und wird jeweils am Dienstag und Donnerstag bei Guten Morgen Österreich auf ORF 2 ausgestrahlt. Dort rede ich über medizinische Themen, die ich spannend finde – von Heilkräutern über Erste Hilfe Themen als auch Schönheitstipps ist alles dabei. Und das macht mir wahnsinnig viel Spaß.

 

D: Ärztin und Model sind doch nicht gerade beieinanderliegende Jobs. Welchen dieser Berufe wolltest du denn als Kind immer machen? Was war dein berufliches Ziel?

 

R: Ich bin über ein begonnenes Wirtschaftsstudium über Versuche im Musicalbereich schlussendlich in der Medizin angekommen. Aber an und für sich war Ärztin schon als Kind mein Berufswunsch – vielleicht auch, weil ich mit meinem Vater, der selber Arzt ist, viel auf Visite mitgegangen bin und das immer so interessant fand. Das Model hat sich einfach so ergeben und ist dann durch die Miss Austria ein gutes nebenberufliches Standbein geworden.

 

D: Du hältst dein Privatleben sehr geheim? Wie geht es dir nun als Mutter und trotzdem noch als Person des öffentlichen Lebens? Wird Rücksicht auf dein Privatleben genommen?

 

R: Ich habe aus vergangenen Beziehungen gelernt und bin durch den damaligen öffentlichen Rummel zu dem Schluss gekommen, dass man berufliches und privates in der Öffentlichkeit lieber trennt. Ansonsten kann das alles sehr schnell eine Eigendynamik annehmen, die man nicht mehr steuern kann. In Österreich wird meine Entscheidung meistens respektiert und da herrscht fast ein freundschaftliches Verhältnis zwischen vielen Journalisten, Fotografen, etc. und mir. Es ist ei Geben und Nehmen, aber das ist ja nicht nur als öffentliche Person so.

 

D: Wirst du viel auf der Straße oder im Job als Ärztin angesprochen oder vielleicht sogar während der Behandlung nach einem Autogramm gefragt? Und wenn ja stört dich das?

 

R: Ich werde immer wieder angesprochen…ob auf der Skihütte oder in der Ambulanz. Aber ich muss ehrlich sagen, dass es meistens sehr nette Begegnungen sind. Außerdem ist Österreich ein kleines Land und wenn mich keiner sehen wollte, könnte ich auch nicht beim ORF als Gesundheitsexpertin oder als Testimonial für Pearle oder Dr. Böhm arbeiten. Also freue ich mich eigentlich über die Aufmerksamkeit und bin dankbar, dass alles so gut läuft.

 

D: Ein Thema, dass du nicht ganz los wirst ist immer deine Beziehung zu Ex-Schwimmstar Markus Rogan. Nervt das?

 

R: Ehrlich gesagt spricht mich eigentlich kaum noch jemand auf diese Beziehung an. Immerhin sind wir seit sieben Jahren getrennt und beide längst mit anderen Partnern verheiratet und Eltern. Es war eine wichtige Zeit in meinem Leben und dazu stehe ich.

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D: Wie lässt sich der Job als Ärztin denn mit dem als Model verbinden? Als Ärztin hast du doch mit Schicksalen zu tun und kurz darauf musst du glücklich lächeln. Wie schaffst du das?

 

R: Als Ärztin bin ich in einer ganz anderen Rolle als als Model. Als Model geht es darum zu zeigen, was der Kunde gebucht hat. Es ist also eine Art Schauspielerei. Als Ärztin ist man mit beiden Beinen in der Realität und versucht gewisse Schicksale und Emotionen nicht mit nach Hause zu nehmen. Und genau weil das so verschiedene Dinge sind, kann ich sie ohne Probleme trennen.

 

D: Aktuell bist du voll in deiner Mutterrolle eingespannt. Aber für die Zeit danach – Gibt es Pläne? Wird es wieder Schauspielrollen geben? Oder wirst du dich voll und ganz deinem Beruf als Ärztin widmen?

 

R: Ich würde gerne meine Rolle als TV-Ärztin weiter ausbauen. Ansonsten lasse ich es auf mich zukommen. Eine eigene Praxis könnte ich mir vorstellen oder eine Gemeinschaftsordination. Und natürlich würde ich gerne wieder mal eine Rolle als Schauspielerin ergattern und auch Aufträge in der Werbung. Mal sehen wie brav mein Sohn ist, wenn er älter wird 😉 …weil schlussendlich richtet sich mein beruflicher Weg auch nach ihm.

 

D: Was sind deine Hobbies?

 

R: Bergsteigen, Skitouren und eigentlich alles, was sich in der Natur abspielt. Und natürlich das Reisen!

 

D: Was ist dein Lieblingsort im Bezirk Mödling?

 

R: Das Kaffeehaus „Bruder & Schwester“ in Mödling finde ich toll. Aber ich liebe auch die Veiglhütte in Gumpoldskirchen oder die Meierei in Heiligenkreuz.

 

D: Vielen Dank für das nette Interview und viel Erfolg weiterhin.

 

 

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Author: Oliver Prosenbauer

Oliver Prosenbauer ist Herausgeber des Lifestylemagazins D15TRICT und Eigentümer einer Werbe- und Event-Agentur. Als Genussmensch verbindet er gerne sein Know How als Marketing-Berater und seine Leidenschaft für den guten Geschmack.

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