„Ich bin so tiefenentspannt, weil ich weiß, dass ich meine Familie habe.“ – Patricia Kaiser im DISTRICT-Interview

Patricia Kaiser wurde mit 15 Jahren Miss Austria zur Miss Austria gekürt und arbeitet seither als Model. Mittlerweile ist sie zweifache Mutter und mit ihrer Familie im Bezirk Mödling häuslich geworden. Über das Mutter-Sein, was ihr an Mödling gefällt und weshalb sie sich für den „Wings for Life World Run“ engagiert, erzählte sie uns bei einem gemütlichen Kaffee im neuen Bar-Cafe-Restaurant „Die Station“ am Bahnhof Brunn am Gebirge.

 

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Wie geht es dir? Was machst du im Moment?

Aktuell genieße ich gerade sehr mein „Mamadasein“ und nutze jeden freien Moment für das Projekt „Wings for Life World Run“ und die Modeltätigkeiten die eben möglich sind.

 

Du strahlst über das ganze Gesicht. Sichtlich geht es dir gut?

Weißt du was das schöne ist? Ich mache Dinge die mir wirklich Spaß machen. Ich genieße jeden Moment mit meiner Familie und zugleich meinen Beruf. Habe meinen Sport nebenbei, der meine größte Leidenschaft ist.

 

…du warst ja immerhin erfolgreiche Leichtathletin und österr. Meisterin in Speerwurf. Bist du da noch aktiv?

Meine Sportlerinnen-Karriere habe ich 2009 beendet. Aber die Leichtathletik war eine wichtige Zeit für mich, die mich sehr geprägt hat. Das war nur der Beginn von etwas ganz was anderem. Der Einstieg in die Gesundheits- und Fitnesswelt, in der ich viele tolle Projekte mache.

 

Welche Projekte sind das so?

Zum Beispiel habe ich in der Schwangerschaft die Zeit genützt ein Schwangeren-Trainings-Video zu machen. Jetzt wo das Baby da ist, wird ein Rückbildungs- bzw. Baby-Trainings-Video rauskommen. Mein Leben ist so spannend. Es ergeben sich oft ganz unerwartet neue Projekte.

 

Dann hast du also nicht nur als Mama sondern auch beruflich ganz schön viel zu tun. Wie geht es dir damit?

Bin so tiefenentspannt, weil ich weiß, dass ich meine Familie habe. Ich bin nie alleine. Und das erdet mich total und ist Inspirationsquelle, Anker und Motivator zugleich.

 

Jetzt wohnt ihr ja wieder in Mödling.

Ja wir waren nur kurz wegen meinem Ehemann, der Fußballer ist in Vorarlberg. Das war eine sehr angenehme Zeit, die ich sehr genossen habe. Jetzt sind wir wieder zurück und da bleiben wir auch. Wir haben uns jetzt häuslich gemacht.

 

Du bist ja eigentlich Oberösterreicherin. Was hat dich von dort weg geführt?

Ich komme ursprünglich aus Eberschwang im Bezirk Ried, bin dann in Linz zur Schule gegangen und von dort dann nach Wien. Ich finde Wien toll aber mit Kindern lebt es sich in Mödling einfach besser. Ich schätze die Natur, die vielen Aktivitäten die es gibt, die Menschen hier und natürlich die Nähe zu Wien. Wir genießen es einfach in Mödling.

 

Hast du eine Erfolgsformel?

Ich finde wenn man aufs Leben vertraut, dann leitet einen das schon in die richtige Richtung. Wichtig ist es trotzdem bei seinen Grundprinzipen treu zu bleiben.

 

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Wie ist dein Engagement für „Wings for Life World Run“ entstanden?

Ich war in meinem Leben leider schon in einer Situation die dem Tod sehr nahe war. Nach dieser schweren Zeit hat mich immer die Frage: Was wäre gewesen wenn?, sehr bewegt. Wenn ich nach dem Unfall vielleicht alles anders gekommen wäre? Das war dann der Moment, in dem ich mich entschieden habe, mich für die Rückenmarksforschung einzusetzen. Und seither bin ich beim „Wings for Life World Run“ dabei und arbeite tatkräftig an dem Ziel: Querschnittslähmung heilbar zu machen. Das tolle an dem Lauf ist das alle Einnahmen direkt an die Forschung gehen.

 

Was schätzt du am Bezirk Mödling?

Meine Heimat trage ich immer im Herzen und Mödling erinnert mich ein bisschen daran – nur mit ein paar Vorzügen. Mödling ist so italienisch für mich. Ich hab das gern einfach draußen im Posthof zu sitzen, du triffst dann immer jemanden. Als Mutter mag ich natürlich die vielen Aktivitäten für Kinder und das man einfach viel unternehmen kann. Es tut sich immer etwas. Und die Nähe zu Wien ist natürlich auch ein Traum.

 

Wo könnte man dich im Bezirk treffen?

Beim Laufen am Liechtenstein. 2 Mal in der Woche!

 

Und als Mutter wie geht’s dir da? Ist ja nichts Neues für dich? Du bist ja zum zweiten Mal Mama geworden.

Ja mittlerweile bin ich schon super gut darin. Ich kann heute Dinge, die ich früher in vier Stunden erledigt habe, schon in einer halben Stunde machen. Wie man sich weiterentwickelt als Mutter…!

 

Hast du deinen Mann Daniel Wolf der ja schon als Jugendlicher bei der Admira trainiert hat in der Südstadt kennen gelernt?

Nein. Interessanterweise in Italien, wo Daniel zu dieser Zeit gespielt hat. Wir haben uns über einen gemeinsamen Freundeskreis kennengelernt. Das war gerade zu einer Zeit, in der ich einen schweren Schicksalsschlag verkraften musste und da hat sich wieder etwas in meinem Leben gefügt und ich habe Daniel kennengelernt.

 

Vielen Dank für das nette Gespräch!

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Author: Oliver Prosenbauer

Oliver Prosenbauer ist Herausgeber des Lifestylemagazins D15TRICT und Eigentümer einer Werbe- und Event-Agentur. Als Genussmensch verbindet er gerne sein Know How als Marketing-Berater und seine Leidenschaft für den guten Geschmack.

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