5 traurige Nachteile für ein Leben im Bezirk Mödling

Unser Bezirk ist in vielen Dingen spitze. Die 5 besten Vorteile haben wir vor ein paar Tagen aufgezählt. Heute sprechen wir über die wenigen schönen Dinge. Aus unserer Sicht die TOP 5 Nachteile für ein Leben im Bezirk Mödling:

Die Einbruchsrate

Wohnungseinbruch im Bezirk Mödling

In einem Format-Artikel aus 2012 steht, dass es im Bezirk Mödling mehr Kriminalität gibt, als in ganz Burgenland. Das muss man sich erst einmal vorstellen! 2012 ist schon etwas her. Ich vermute trotzdem, dass sich nicht viel geändert hat.

Wir im Bezirk Mödling sind fleissig und werden dafür belohnt. Leider zieht Wohlstand auch die dunklen Seite des Lebens an.

Die Mieten

Die Mieten in Mödling sind hoch

Es hat sich herumgesprochen, dass unser Bezirk der schönste von allen ist. Tatsächlich wollen mehr Menschen zu uns, als es Wohnraum gibt.

Das Resultat sind hohe Mietpreise. So hoch, dass viele sich die Mieten nicht mehr leisten können. Mich stimmt es bedenklich, dass Familien den Bezirk verlassen müssen, weil die Miete nicht mehr leistbar ist.

Ich fürchte mich etwas vor dem Ausblick in die Zukunft.

Die Preise für Häuser / Grundstücke

Monopoly bei den Häuserpreisen im Bezirk Mödling

Die Mieten sind schon ein Hammer – vom Eigentum ist erst gar nicht die Rede. Klickt man sich bei Willhaben.at auf die Immobilienpreise in Perchtoldsdorf durch, sollte man vorher gut sitzen und mit einem tiefen Glas Wein bewaffnet sein.

Hier der Link zu den „Häuschen“, du bist gewarnt. Immobilien in Perchtoldsdorf

Insgesamt stell ich mir die Frage wer sich bei uns im Bezirk Eigentum *wirklich* leisten kann? Und damit meine ich nicht komplett verschuldet bis zur Panikattacke. Ich denke alles läuft auf ein Szenario zusammen – mehr dazu später.

Der Verkehr

Der Verkehr in Mödling wird immer mehr zum Problem

Laut Wikipedia lebten am 1. Jänner 2014 115.677 Menschen im Bezirk Mödling. Wenn man in der Früh im Stau Richtung Autobahn steht, denkt man sich, dass unser Bezirk eher für 50.000 ausgelegt ist, oder?

Jede Ausfahrtsstraße im Bezirk ist in den Rush Hours Katastrophengebiet. Nix geht mehr. Nicht selten denke ich mir, ich sollte das Auto für ein Elektrofahrrad eintauschen. Schneller bin ich damit auf jeden Fall und einen Parkplatz finde ich auch überall.

Die Aussicht im Bezirk Mödling

Die Zukunft in Mödling ist wage.

Die Probleme die wir heute im Bezirk haben, sind unangenehm, aber noch keine absolute Katastrophe.

Wirklich problematisch wird es, wenn diese Problemchen nicht gelöst werden und sie zu echten Katastrophen heranwachsen.

Wenn die Mieten und die Preise für Immobilien weiter steigen, dann wird es nur noch ein Klientel im Bezirk geben – wohlhabende, ältere Menschen.

Wir haben heute einen interessanten Generationenmix und das ist auch gut so. Werden aber junge Menschen und Familien aus dem Bezirk verdrängt, wird der Bezirk in 25 Jahren in „Mödling sen.“ umgenannt – Rollator-Überholspur in der Fuzo inklusive.

Unmengen an Gemeindebauten bzw. gestützte Wohnungen für schwächere Verdiener sind die Alternative. Damit setzen wir allerdings die Straßen und Infrastruktur noch zusätzlich unter Druck. Noch mehr Autos, noch längere Staus und wer soll für den Spaß zahlen?! Ein Dilemma.

In manchen Fällen müssen wir gar nicht erst 25 Jahre warten. Es reicht ein Jahr. 2016 werden 450 neue Wohnungen in dem Dreieck Perchtoldsdorf, Kaltenleutgeben und Wien fertiggestellt (Website des Projekts Waldmühle). Keine Ahnung was sich dort abspielen wird, wenn jeden Morgen weitere 500 Autos aus dem Tal rauswollen.

Ich bin froh kein Politiker zu sein. 😉

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Author: Sebastian

Sebastian Rupp arbeitet selbständig als Online Marketing Berater. Er unterstützt KMUs und EinzelunternehmerInnen Produkte effektiv online zu positionieren. P Snapchat: sebastian_rupp | Twitter | Facebook | Instagram

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