Seit dem weiß ich, wenn eine Tür zugeht klettere einfach durchs Fenster!
Sep13

Seit dem weiß ich, wenn eine Tür zugeht klettere einfach durchs Fenster!

DISTRICT: Liebe Stephanie, viele kennen dich noch unter deinem Künstlernamen Miss May. Mittlerweile trittst du als Fräulein Mai auf. Warum dieser „Wandel“? Fräulein Mai: Eigentlich ist es kein richtiger Wandel Ich habe sehr, sehr lange an meinem neuen Album Frösche, Prinzen, Petticoats gearbeitet und bin von der Englischen Sprache zu meiner Muttersprache gekehrt. Dieses Album als Missy May heraus zu bringen hat sich irgendwie falsch angefühlt, also hab ich Missy May einfach eingedeutscht, denn Fräulein Mai heißt nichts anderes als Missy May! Missy May ist entstanden als ich mit 16 meinen ersten Plattenvertrag unterschrieben habe und mein Vater mich mit meinem Mädchennamen geschimpft hat: „Fräulein Meier kannst jetzt endlich weiter tun…“. Meine Produzenten fanden das damals so lustig, dass aus diesem Vorfall mein Künstlername entstanden ist. Kurzum jeder Name führt zurück zu mir selbst – und wer weiß – vielleicht trete ich eines Tages unter meinem echten Namen auf.   D: Deine Karriere als Sängerin hat sehr früh begonnen. Erzähl uns etwas über deinen Werdegang. FM: Eigentlich hab ich beim Fernsehen begonnen. Ich wurde quasi auf der Straße entdeckt und für eine neue Kindersendung gecastet (Kids4Kids). Damals war ich 9 Jahre alt. Daraus hat sich dann sehr viel ergeben, unter anderem später eine große Filmrolle an der Seite von Oscarpreisträger Maximilian Schell und Franco Nero. In dieser Zeit befand ich mich in der Jugend-Musical Ausbildung und wollte unbedingt Sängerin werden. Wie es der Zufall will, kam in dieser Zeit gerade Starmania ins TV und ich war gerade 16, also alt genug um zum Casting zugelassen zu werden. Ich schaffte es zwar in die TV Show, flog aber in der ersten Runde raus und war am Boden zerstört. Doch dann erhielt ich einen Anruf vom TV Vocal Coach Monika Ballwein, die mich einem Studio als Werbesängerin vorgeschlagen hat. Ich bin dann dort hin, hab den Spot gesungen und hatte ein paar Tage später meinen ersten Plattenvertrag in der Tasche. Inklusive mehrerer Top 10 Hits, Auftritten wie der Eröffnung der Wiener Festwochen vor 50.000 Leuten und Touren durch Österreich, Deutschland und die Schweiz. Seit dem weiß ich, wenn eine Türe zugeht klettere einfach durchs Fenster. D: Du hast schon viele Karriere-Stationen erlebt. Bspw. Starmania, du warst in der Jury von „Die große Chance der Chöre“ und singst Musical. Was sind aktuell deine Schwerpunkte und was wird noch kommen? FM: Ich habe aufgehört mir selbst Schwerpunkte zu setzen. Ich genieße und bin unglaublich dankbar für alle Schritte, die ich als Künstlerin gehen darf. Mir ist durchaus bewusst, dass es ein Privileg ist seine Berufung ausüben zu dürfen. Es steckt allerdings sehr viel harte Arbeit dahinter. Die Dinge die am einfachsten aussehen, sind...

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„Ich liebe mein vielfältiges Leben…“
Mai18

„Ich liebe mein vielfältiges Leben…“

Wir trafen die Mödlingerin Christine Reiler, ehemalige Miss Austria, Model, Ärztin und seit kurzem auch Mutter zum Interview in ihrem Lieblingskaffee „Bruder & Schwester“ in Mödling.   D: Liebe Christine! Du hast schon viel Unterschiedliches in deinem Leben gemacht. Die meisten unserer Leser werden dich wahrscheinlich als Miss Austria, Model und Werbestar kennen. Du hast aber auch Theater gespielt, bist Ärztin – um genau zu sein fertige Allgemeinmedizinerin und in Ausbildung zur Dermatologin und seit kurzem auch Mutter! Welche Rolle war oder ist dir die Liebste?   R: Das Schöne ist, dass ich all diese Rollen in meinem Leben kombinieren darf und kann. Das sehe ich als Geschenk, denn so ist mir nie langweilig 🙂 Ich genieße und liebe mein vielfältiges Leben und finde, dass sich alle Jobs, Aufgaben und Rollen gut ergänzen.   D: Du bist seit kurzem als Fernseh-Ärztin im ORF zu sehen. Bei „Guten Morgen Österreich“ um genau zu sein? Was kann man da von dir erwarten? Was machst du da?   R: Meine Gesundheitsrubrik nennt sich “ Gesund und munter“ mit Dr. Christine Reiler und wird jeweils am Dienstag und Donnerstag bei Guten Morgen Österreich auf ORF 2 ausgestrahlt. Dort rede ich über medizinische Themen, die ich spannend finde – von Heilkräutern über Erste Hilfe Themen als auch Schönheitstipps ist alles dabei. Und das macht mir wahnsinnig viel Spaß.   D: Ärztin und Model sind doch nicht gerade beieinanderliegende Jobs. Welchen dieser Berufe wolltest du denn als Kind immer machen? Was war dein berufliches Ziel?   R: Ich bin über ein begonnenes Wirtschaftsstudium über Versuche im Musicalbereich schlussendlich in der Medizin angekommen. Aber an und für sich war Ärztin schon als Kind mein Berufswunsch – vielleicht auch, weil ich mit meinem Vater, der selber Arzt ist, viel auf Visite mitgegangen bin und das immer so interessant fand. Das Model hat sich einfach so ergeben und ist dann durch die Miss Austria ein gutes nebenberufliches Standbein geworden.   D: Du hältst dein Privatleben sehr geheim? Wie geht es dir nun als Mutter und trotzdem noch als Person des öffentlichen Lebens? Wird Rücksicht auf dein Privatleben genommen?   R: Ich habe aus vergangenen Beziehungen gelernt und bin durch den damaligen öffentlichen Rummel zu dem Schluss gekommen, dass man berufliches und privates in der Öffentlichkeit lieber trennt. Ansonsten kann das alles sehr schnell eine Eigendynamik annehmen, die man nicht mehr steuern kann. In Österreich wird meine Entscheidung meistens respektiert und da herrscht fast ein freundschaftliches Verhältnis zwischen vielen Journalisten, Fotografen, etc. und mir. Es ist ei Geben und Nehmen, aber das ist ja nicht nur als öffentliche Person so.   D: Wirst du viel auf der Straße oder...

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Der Mödlinger ist in hohem Maße sympathiebegabt
Mrz20

Der Mödlinger ist in hohem Maße sympathiebegabt

DISTRICT: Joesi, man kann dich als Multitalent beschreiben. Wie würdest du dich und deinen Beruf selbst beschreiben? Joesi Prokopetz: Das Finanzamt führt mich als „Autor mit eigenem Vortrag“, das beschreibt meine Tätigkeit ganz gut. DISTRICT: Viele wissen vielleicht nicht, dass du eigentlich als Liederschreiber begonnen hast. U.a. hast du für Wolfgang Ambros „Da Hofa“ geschrieben und ihm somit zu seinem Durchbruch verholfen. Wie war das damals Mitten im Aufschwung des Austropos dabei zu sein? Joesi Prokopetz: In Wahrheit war´s nicht der „Aufschwung“, sondern der Beginn, der Urschrei gewissermaßen und – unter uns – wüsste ich heute noch, wie das war, wär ich nicht dabei gewesen. DISTRICT: Was war dein schönstes Erlebnis in deiner beruflichen Laufbahn, das dir ganz besonders in Erinnerung geblieben ist? Joesi Prokopetz: Als ich mit DÖF 1983 in Berlin bei der ZDF Hitparade Nummer 1 geworden bin und „CODO-düse im Sauseschritt“ 8 Wochen lang Platz 1 der deutschen Hitparade gewesen war. DISTRICT: Als Urgestein der österreichischen Kabarett-, Künstler, Schauspieler- und Musikerszene – was hat sich deiner Meinung nach besonders verändert zu früher? Joesi Prokopetz: Früher musste man kreativ sein, umsetzen musste man‘s, können und viel Glück musste man haben. Heute ist es genau umgekehrt. DISTRICT: 2008 wurde dir der Berufstitel „Professor“ verliehen. Wie lebt es sich seither mit diesem Titel in einem Land, dass noch immer hohen Wert auf Titel legt. Joesi Prokopetz: Den „Professor“ lass ich nur bei ganz pamperten und depperten Leuten raushängen. Ansonsten freut mich die offizielle Anerkennung meiner Erzeugnisse ganz außerordentlich. DISTRICT: Du wohnst mittlerweile seit 15 Jahren im Bezirk Mödling. Was schätz du denn an Mödling? Joesi Prokopetz: Hohe Lebensqualität, dichte Infrastruktur in Tateinheitn mit viel Grün und dadurch hohem Freizeitwert. Und kein Parkplatzdilemma. DISTRICT: Bedingt durch deinen Beruf bist du ein Menschenbeobachter. Was hast du denn an uns Mödlingern beobachten können? Joesi Prokopetz: Niemand hat eine zweite Chance einen ersten Eindruck zu machen; mein erster „Zusammenstoß“ mit Mödlingern war bei einem Faschingsumzug, während dem ganz viele, ansonsten vernunftbegabt scheinende Menschen, mit großer Freude und Inbrunst „Mö, mö!“ riefen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – ist der Homo mödlingiensis in hohem Maße sympathiebegabt und schätzenswert. DISTRICT: Was sind deine aktuellen Projekte? Joesi Prokopetz: Mein – voraussichtlich – letztes Programm VOLLPENSION – Blick zurück nach vorn. Prädikat: Sehenswert. Mit allen Hits, mit Hr. Alfons Rädl, Trude die Teufelstaube, Darf ich kosten? u.v.m… Premiere 13.03.2017 im Orpheum Wien, an meinem 65. Geburtstag, der mit meinem Pensionsantritt zusammenfällt, denn ab 01.04. 2017 beziehe ich Rente. Dem nicht genug erscheint im Herbst 2017 mein 7. Buch 33 SEITENSPRÜNGE oder kalte Füße in der Karibik. Prädikat: Lesenswert  INFOS VOLLPENSION – BLICK IN DIE ZUKUNFT PREMIERE IST AM 13.03.2017 IM ORPHEUM WIEN...

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Zick Zack Reopening – Mödlings In-Club erstrahlt in neuem Glanz
Mrz17

Zick Zack Reopening – Mödlings In-Club erstrahlt in neuem Glanz

Das Zick Zack, die Mödlinger Kult-Disco am Eichkogel der 80er und 90er hat seit 3. Februar neu eröffnet und ist fast nicht wieder zu erkennen. „Beim Umbau blieb kein Stein auf dem anderen“, so die zwei neuen Bertreiber Andreas Budin und Sascha Kühnrich. Durch den umgestalteten freundlichen Eingangsbereich geht es hinunter in den Partybereich. Das coole neue Design wird unter anderem durch die neueste LED und Lichttechnik sowie zahlreiche Spiegel richtig inszeniert. Auch die Musik kommt aus der besten Anlage der Umgebung. Den neuen Dancefloor kann man Freitag beim„Kult Club“ bei Musik der 70er, 80er, 90er und den besten Hits von heute oder Samstag zu House, RnB und Partyhits testen. Wer vom Tanzen eine Pause braucht holt sich einen Drink an einer der beiden Bars. Natürlich gibt es auch einen VIP Bereich mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten. Für jene, die das Auto lieber gleich daheim lassen, gibt es einen Shuttledienst von Mödlinger Taxiunternehmen. Fazit: ein cooler Club, angenehmes Publikum und super Musik. Und wer es schafft die Nacht zum Tag werden zu lassen, wird mit einem herrlichen Sonnenaufgang über Wien belohnt. Zick Zack Club Discothek Gumpoldskirchner Straße 50 2340 Mödling 0664 3781751 office@zickzack.at www.zickzack.at Öffnungszeiten: Freitag und Samstag von 22:00 bis 06:00 Uhr VIP und Tischreservierungen:...

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Der Frühling ist da – raus an die frische Luft
Mrz16

Der Frühling ist da – raus an die frische Luft

Die Tage werden schon etwas länger, sind nicht mehr ganz so kalt, also raus an die frische Luft! Nach den gemütlichen Wintertagen daheim, ist es an der Zeit sich wieder mehr hinaus zu wagen. Durch die Bewegung an der frischen Luft wird nicht nur der Kreislauf wieder angekurbelt, das Immunsystem gestärkt sondern auch die Laune verbessert und Energie getankt. Außerdem gibt es nichts Schöneres als der Natur beim „Frühlingserwachen“ zuzusehen. Dazu müssen wir Mödlinger auch gar nicht weit fahren, denn es gibt zahlreiche schöne Orte und Wege im Bezirk an denen man das tun kann. Wir haben für unsere LeserInnen einige davon besucht: Unsere erste Tour beginnt in der Hagenau in Perchtoldsdorf. Parken kann man gut auf dem kleinen Parkplatz in der Anton Schachinger Gasse. Es gibt hier einen asphaltierten 4km Rundweg durch die Weingärten, auf dem es sich auch gut mit dem Kinderwagen spazieren lässt. Wir finden diese Gegend zu jeder Jahreszeit wunderschön. Winzer Georg Nigl baut hier seinen Wein an und genießt während der Arbeit, bei der auch Hund Pinot immer dabei ist die schöne Aussicht auf Wien. Unser Tipp für die beste Aussicht: die kleine Hütte, die über den doch recht steilen Verbindungsweg zwischen Anton Schachinger Gasse zur Elisabethstraße erreichbar ist. Wer seine Spazier- oder Laufrunde gerne erweitern möchte kann von hier aus auch in den Wald hinein und zum Beispiel bis zur Kammersteiner Hütte hinauf.   Buschenschank Georg und Helen Nigl Kunigundbergstraße 57 2380 Perchtoldsdorf www.nigl.com Unser TIP: Pop Up Heurigen am Kunigundberg 16. Bis 20. 03. 2017 Esszimmer am Kunigundberg 16. und 17.4. 2017 Wer sich etwas intensiver sportlich betätigen will fährt zum Beispiel von Mödling mit dem Fahrrad zum „Robert Karpfen Klettersteig“, oder auch als „Efeugrat“ bekannt, in die Hinterbrühl. Diese ist direkt an einem Fahrrad und Spazierweg gelegen. Über den kurzen Zustieg gelangt man auf den Klettersteig. Der Fels ist schon etwas abgeklettert und bietet Leisten- und Henkelkletterei. Auch eine WC-Anlage steht hier zur Verfügung. Von hier aus gelangt man z.B wieder mit dem Fahrrad zur Meierei-Wiese. Für jene, die mit dem Auto anreisen steht am Ende der Meiereigasse ein Parkplatz zur Verfügung. Die Meiereiwiese bietet den idealen Start für gemütliche Frühlingsspaziergänge, aber auch kleine Wanderungen. Über die „Hundewiese“ gelangt man in den Wald. Von hier lässt es sich zum Beispiel gemütlich zum Husarentempel hinaufwandern. Bei einer kurzen Rast mit kleiner Jause kann man einen wunderbaren Ausblick genießen. Auch die „Krauste Linde“ lässt sich von der Meiereiwiese bei einem ausgedehnten Sonntagsspaziergang erreichen. Hier kann man sich bei der Einkehr mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Alle Routen sind sehr gut gekennzeichnet und eigenen sich für die Sportlichen auch ideal zum Mountainbiken....

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„KRISTINA INHOF – Die ORF-Allzweckwaffe aus Mödling“
Dez16

„KRISTINA INHOF – Die ORF-Allzweckwaffe aus Mödling“

Bei unserem ersten Interview 2014 war Kristina noch am Anfang. Heute moderiert die 28-jährige Hauptabendshows und kommentiert mit Herbert Prohaska im ORF Fußball.

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